Die Prinsengracht - Amsterdams schönste Gracht

Die Prinsengracht ist das beste, was dir passieren kann, wenn du keinen Plan hast, wo es genau hingehen soll. Hier erfährst du, was du dir unbedingt anschauen solltest.

Entlang der Prinsengracht ankern die schönsten Hausboote

Amsterdams schönste Gracht legt sich wie ein breites Band um das historische Zentrum. Gemeinsam mit den beiden anderen Hauptgrachten, der Herengracht und der Keizersgracht, bildet sie den Amsterdamer Grachtengürtel, der 2010 zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt wurde.

Vom Bahnhof aus gehst du nur wenige Minuten bis zum Anfang. Von dort kannst du einfach nur am Ufer entlangschlendern und den märchenhaften Blick auf die historische Altstadt genießen.

Tipp:

Die Prinsengracht eignet sich perfekt für einen ausgedehnten Abendspaziergang. Nachts sind die alten Grachtenhäuser wunderschön beleuchtet. Die Atmosphäre ist einzigartig.

Am Prunk der historischen Grachtenhäuser lässt sich gut erkennen, dass Holland während des goldenen Zeitalters eine der weltweit führenden Handelsnationen war.

Heute gilt die Prinsengracht als eine der teuersten Adressen der Welt. Nur wenige Privatleute können sich hier eine Wohnung oder gar ein Haus leisten. Neben Geschäften und Hotels nutzen viele Banken und Versicherungen die Häuser in der Prinsengracht als repräsentative Niederlassungen.

Tipp:

In unserem Artikel über den Grachtengürtel erfährst du alles über Amsterdams außergewöhnliches Kanalsystem. Inklusive einiger Insidertipps für deinen Grachtenspaziergang.

Deine Touren-Empfehlungen

Wie komme ich hin?

Zu Fuß: Der Eingang zur Prinsengracht befindet sich an der sogenannten Einhorn-Schleuse (Eenhoornsluis). Halte dich vom Hauptbahnhof aus, immer rechts und überquere zuerst die Herengracht und dann die Keizersgracht, um an den Anfang der Prinsengracht zu gelangen. Vom Hauptbahnhof aus, gehst du ca. 15 Minuten. Route anzeigen.

Mit der Straßenbahn: Nimm die 18, die 21 oder die 22. Nächste Haltestelle: Buiten Oranjestraat.

Tolle Sehenswürdigkeiten an der Prinsengracht

Entlang der Prinsengracht jagt ein Highlight das nächste. Weil allein die Gracht schon ein Gesamtkunstwerk für sich ist, solltest du dich nicht nur auf die bekannten Sehenswürdigkeiten konzentrieren.

Blick von oben auf die Leliesluis Brücke

Schau dich um: Schmale Grachtenhäuser mit verspielten Giebeln, ausgefallene Geschäfte und wunderschöne Hausboote - An beiden Ufern der Prinsengracht gibt es unzählige interessanten Orte zu entdecken.

Neben all der offensichtlichen und versteckten Schönheit kannst du viele berühmte Sehenswürdigkeiten entdecken, indem du einfach nur die Prinsengracht entlanggehst.

  • Das schmalste Haus an der Prinsengracht - Hausnummer 58
    Ist die Nr. 58. An den Grachten von Amsterdam gibt es viele extrem schmale Häuser. Die Kaufleute zur damaligen Zeit wollten alle ein Haus, an einer Gracht, damit sie ihre Waren direkt ins Haus schaffen konnten. Allerdings wurden die Steuern damals, nach der Breite der Häuser berechnet. Mit einem schmaleren Haus konnte man also ordentlich sparen. Mehr Infos zu der historischen Gebäuden in Amsterdam findest du auf unserer Seite "Architektur in Amsterdam".
  • Anne Frank Haus - Hausnummer 263-267
    Auch das Haus, in dem sich Anne Frank vor den Nazis versteckte und ihr berühmtes Tagebuch schrieb, liegt an der Prinsengracht. Heute ist das Anne Frank Haus ein Museum und eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Amsterdam.
  • Westerkerk - Hausnummer 281
    Den markanten Turm der Westerkerk wandert immer wieder in dein Blickfeld, wenn du die Prinsengracht entlanggehst (siehe Bild ganz oben). Die Kirche wurde zwischen 1620 und 1631 erbaut und hat, mit rund 80m, den höchsten Turm von Amsterdam.
  • Hotel Pulitzer - Hausnummer 315-331
    Luxuriös, an einem der schönsten Kanäle der Welt residieren – ein Traum. Wenn du das nötige Kleingeld hast, kannst du ihn dir im Hotel Pulitzer erfüllen. Das Fünf-Sterne-Hotel besteht aus 26 liebevoll restaurierten Grachtenhäusern aus dem 17. Jahrhundert.
  • Prinsengracht-Krankenhaus - Hausnummer 769
    Das alte Hospital wurde während einer Cholera-Epedmie um 1850 erbaut. In der zentral gelegenen Klinik wurden wohlhabende Amsterdamer kuriert. 2015 musste das Krankenhaus schließen. Heute gehört das historische Gebäude einer Immobilienfirma.

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